After the iraqi army defeated the terror group ISIS, Iraq’s government had to be exchanged by an technical government because an angry populace live in misery while the government is corrupt, weak and under the influence of regional powers like Iran. The government parties are backed by pro-iranian shia milicias, which make the backbones of the iraqi security apparatus. If this elections doesn’t get good results, some sunni tribal milicias, as well as the baathist and nationalistic underground could be ready for a fight. Not to mention the high risk of a ressurection of salafi groups like ISIS. Syria is now a deeply depedant on Russia and other allies, even more than Iraq. Even if booth regimes are equally disaproved by their respective populations, their probably only hope to avoid more unrest is to distribute the wealth generated by the production of oil fairly.
Julien Sita, June 15th 2021.
Past, present and future (in German)
Die bewaffneten Gruppen im Irak zur Zeit der US-Besatzung (2003-2010/2011) seien nach eigenen angaben panislamistische Jihadisten, islamistische Nationalisten und säkulare Nationalisten gewesen. Da aber vor allem Sunniten beteiligt waren, war der bewaffnete Kampf hinter den ideologischen Deckmänteln eigentlich ein sektiererischer Kampf wo die Minderheit der sunnitischen Araber im Irak zunächst Schwierigkeiten hatte die Interessen ihrer community in einer parlamentarische Demokratie durchzusetzen. Hinzu waren die sunnitischen Jihadisten der Terrororganisationen auch bemüht ihre Machtbasis im zustande gekommenen Macht-Vakuum im Irak aufzubauen: ein neues Khalifat von Bagdad sollte errichtet werden. Die Jihadisten schlugen jedoch an diesem Unternehmen während der US-Besatzung und während des Krieges gegen die Terrormiliz IS (2013-2017/2019) fehl. Die Unzufriedenheit der Iraker ist nachzuvollziehen, da die Korruption und Inkompetenz der Parlamentarier und Minister selbst der schiitischen Mehrheit ein Dorn im Fleisch wurde. Wie im Iran, Syrien und Libanon werden die Eliten weitgehend von der Bevölkerung verachtet oder verhasst. Das System, dass ihnen als Machtbasis diente, konnten die Volksmassen nicht durchbrechen, weil sie weder organisiert waren, noch Organisatoren hatten, die ein langfristiges Ziel planten. Die Instabilität im Orient ist jetzt für den Weltfrieden nicht so bedrohlich wie in den Jahren 2001-2021, aber ein dritter Konflikt könnte nochmals im Irak oder Syrien beginnen, die mit dem Iran verbündet sind und Pufferstaaten sind falls der Iran in einem Krieg gegen seine Rivalen in der Region befinden sollte.
Julien Sita, 24. Februar 2023.