1. Der Fall Michael P.
REALITÄT: In der Mitte der 1990er Jahre wurde ein reicher amerikanischer Geschäftsmann als tot aufgefunden. Was nach einem Autounfall oder Selbstmord aussah stellte sich später als einen Mord heraus. Die Ermittler suchten nach bekannten dieses Mannes und waren erstaunt, dass viele seiner (Ex-)Kunden nicht seinen Tod betrauerten. Der Geschäftsmann hatte sehr oft das Geld vieler seiner Kunden dorthin investiert, wo es zu einem Desaster endete. Während seine Kunden verarmten, bereicherte sich er sich und stellte seine Würde über jene seiner Mitmenschen. Letztlich hatte er sogar seinen eigenen Freund um 200.000 Dollar abgezockt. Dieser zwang den Geschäftsmann mit Waffengewalt ihm das Geld zurückzugeben. Als er aber das Geld aber nicht rechtzeitig übergeben konnte und zwar bevor die Frau des Businessmans etwas ungewöhnliches spürte, begann der ehemalige Freund den Mord. Er wurde für 30 Jahre Haft verurteilt und begann Selbstmord etwa 20 Jahren nach der Bluttat.
MORALITÄT: 1) Seinen Traum zu leben sollte man tun, aber nicht auf Kosten der Zerstörung der Träume anderer . 2) Wer Geld durch Abzocken gewinnt hat dieses Geld nicht verdient. 3) Töte nicht aus Wut, Selbstgerechtigkeit und wegen Geld. 4) Eine kriminelle Karriere abzulehnen ist die Conclusio der drei oben genannten Prämissen.
Julien Sita, 30. Juli 2021.