Frauenfeindliche Belästigungen der AfD

AfD-Abgeordnete haben ihre Kolleginnen angepöbelt. Diese verbale Angriffen populistischer Politiker verherrlicht Gewalt, Unsittlichkeit und schädliche Affekte. Dies war meine Conclusio, nachdem ich diesen Artikel am 12. Februar 2021 lass:

Bundestag: Frauenfeindlichkeit durch AfD gestiegen

von Maik Baumgärtner.

Viele weibliche Bundestagsabgeordnete erleben Tag für Tag Frauenfeindlichkeit – auch innerhalb des Parlaments. Eine SPIEGEL-Umfrage zeigt: Eine besondere Quelle der Anfeindungen ist die AfD.

Viele Parlamentarierinnen des Bundestags erleben alltäglich Frauenfeindlichkeit. Das zeigt eine
SPIEGEL-Umfrage unter allen 222 weiblichen Bundestagsabgeordneten. Sie wurden
gefragt, ob und wie sie Frauenfeindlichkeit erleben, wie sie die gesellschaftliche Situation einschätzen und ob sie Handlungsbedarf sehen. 64 Abgeordnete, also ein gutes Viertel, haben Fragen beantwortet. Sie stammen aus allen Fraktionen, nur AfD-Frauen antworteten nicht. 69 Prozent der Politikerinnen sagen, sie erlebten »frauenfeindlichen Hass als Bundestagsabgeordnete«. 64 Prozent bekommen entsprechende Nachrichten, meist online, einige aber auch per Post. 36 Prozent haben »Angriffe auf sich, ihre Büros oder ihren Wohnsitz«
erlebt. Genau die Hälfte, 50 Prozent, musste die Bundestagsverwaltung oder die
Polizei einschalten. Fast ein Drittel, 30 Prozent, erhöhte die Sicherheitsmaßnahmen bei Veranstaltungen. Auch innerhalb des Bundestags herrscht der Umfrage zufolge bisweilen eine frauenfeindliche Atmosphäre. Dafür sorgt nach Ansicht der Parlamentarierinnen im Bundestag vor allem die AfD: Die meisten Befragten verweisen in ihren Antworten ausdrücklich
auf die Rechtsaußen-Fraktion als Quelle von Anfeindungen. 72 Prozent bejahten
die Frage, ob sie Frauenfeindlichkeit innerhalb des Parlaments erlebten. Wenn
eine Frau rede, werde der Lärmpegel höher, es werde gequatscht, laut und derb
dazwischengerufen. Die weibliche Sitzungsleitung werde nicht begrüßt,
Parlamentarierinnen würden ungefragt geduzt. Im Plenum und selbst in den
kleineren Ausschüssen habe Sexismus und Antifeminismus eine neue Qualität
erreicht, seit die AfD im Bundestag vertreten sei. Die weiblichen
Bundestagsabgeordneten sorgen sich fraktionsübergreifend vor einem
gesellschaftlichen Rückschritt in Deutschland. So empfinden 61 Prozent »die aktuellen
gesellschaftlichen Entwicklungen als Rückschritt für die Stellung und Freiheit
von Frauen«. Rund drei Viertel der weiblichen Abgeordneten (73 Prozent)
fordern, dass Behörden Frauenhass als eigene Kategorie bei Ermittlungen
einführen. Bislang ist das nicht der Fall. 34 Prozent sprechen sich zudem für
eine Ergänzung des Paragrafen 46 im Strafgesetzbuch zu strafverschärfenden
Motiven aus: Künftig sollten neben rassistischen, antisemitischen oder
sonstigen menschenverachtenden Beleidigungen auch »geschlechtsspezifische«
Beleidigungen erwähnt werden.“

Quelle: ­Bundestag: Frauenfeindlichkeit durch AfD gestiegen (msn.com).

Dies Zeigt wie, um es Milde auszudrücken, wenig Pflegeleicht diese laute Kleinpartei ist.

 

Julien Sita, 1. August 2021.

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