Ich finde zunehmend Interesse meine Theorien über eine interessante alten Disziplin zu schreiben, die die Ambition hatte eine Wissenschaft zu werden.
Zum einen bin ich fasziniert vom Monismus und den Monaden und einer dritten Alternative die „e pluribus unum“ lauten könnte. Die Vernunft erkennt ein einziges Grundprinzip als Quelle allen Seins, doch die Seienden sind vielfältig. Wie wird dieser Wiederspruch gelöst? Ist das Eine unbedingt und die Vielen bedingt durch das Eine? Oder existiert gerade das Eine durch seinen Gegensatz: das Vielfältige.
Zum anderen ist die Epistemologie auch sehr interessant. Wie kann z.B. die Idee des zureichenden Grundes Irrtümer ausschließen? Wie kann zwischen Prognose und Hypothese unterschieden werden? Soll Form, Materie, andere phänomenale Eindrücke, Kategorien, Kosens, den Kontext und logische Schlussfolgerungen das „Wahre“ bestimmen?
M.E. ist Wissen eine wahre Meinung, die zureichend begründet ist, denn eine Meinung kann wahr sein, aber nur durch die richtige Begründung kann der Irrtum nicht existieren.
Zuletzt will ich auch „neue Arten der Logik“ entdecken. Z.B. die „Chronologische Logik“ als anwendbare Philosophie wo jede Logik durch empirische Dinge zeitlich verstanden werden sollte. Ebenfalls werde ich die skeptische und moralische Metaphysik erforschen.
Julien Sita, 12. September 2021.