Eine Ontologie für das praktische Leben

METAPHYSIK: Das Nicht-Sein oder auch Nichts ist eigentlich das Anders-Sein bzw. das Andere. Als Vereinfachung sagen wir das „Nichts“, obwohl es ein absurder Widerspruch ist (oder zumindest nicht wirklich erkannt werden kann). Wir werden also grosso modo von einem absoluten Sein ausgehen. Dieses Absolute ist der Grundbaustein der Welt, denn die Welt hat sein und bedingtes Sein braucht meines Erachtens unbedingtes Sein. Aus diesem Einen, den unbedingten bzw. absoluten Sein, folgt eine Vielzahl an bedingten Seienden. Das Bedingte existiert zwar nur durch das Unbedingte, aber so wie die Dualitätslehre darlegt existiert auch das Unbedingte auch nur durch das Bedingte. Gehen wir davon aus, dass das Eine, als holistisches Konzept nicht ganz monistisch sein kann, weil zum Existieren auch das Gegenteil notwendig ist. Die Einheit kann also nicht ohne Vielheit existieren. Eine absolut notwendige Substanz bzw. Existenz kann nicht ohne eine bedingte Existenz existieren.

ETHIK: Gehen wir nächstes Mal von diesen grundlegenden Theorien über die Welt zum Alltag und zu Sonderfällen im menschlichen Leben über. (Fortsetzung folgt …)

Julien Sita, 22. September 2021.

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