Über das Gute

Übersetzung aus dem Griechischen von Immanuel Th. Frey aus dem Jahr 1764.

Peri Agathoes – De Bonum – Über das Gute

TEIL 1

Épimaios: Ô Aleximós, es ist mir eine große Freude dich wiederzusehen. Wie war deine gefährliche Reise nach Sizilien?

Aleximós: Mein guter Freund, dies war nicht nur die gefährlichste sondern auch die wichtigste Reise meines Lebens. Als Botschafter habe ich es geschafft Frieden zwischen Kreta und Sizilien zu stiften. Der Tyrann Timaios war nicht einfach zu überzeugen: er war das gefährlichste auf meiner großen Reise. Nach Lust und Laune handelte er. An einem Tag wollte er meine Zunge… an einem anderen meinen Kopf abschneiden!

É: Was für eine Abscheulichkeit! Und wie hast du nach drei Monaten Friedensverhandlungen diesen wankelmütigen und lunatischen Ungeheuer zur Vernunft gebracht? Dies ist doch wohl erstaunlich!

A: Die Berater des Tyrannen waren vernunftbegabter als ihr Meister. Diese habe ich bestochen damit sie ihren Herren zur Vernunft bringen. Letztendlich forderte er dann eine Entschädigung für die zerstörten Schiffe und somit haben wir mit sehr vielen Drachmen uns den erwünschten Frieden erkauft.

É: Tyrannen sind von ihren Begierden gesteuert. Das Gute an sich, das was für alle gut ist, kennen sie nicht.

A: Wahrlich, ô Épimaios! Das Gute ist das, was alle vernünftig denkenden Menschen von ganzen Herzen wirklich wollen, weil es nützlich ist oder einen Eigenwert hat, und nicht anders können als fest an seinem Wert zu glauben.

É: In der Hierarchie der Güter ist das Glück das höchste Gut, weil jeder nach diesem Gut strebt.

A: Ja aber auch bei der Glückseligkeit gibt es eine Hierarchie. Das Glück aller ist göttlicher als das bloße Glück eines Einzelnen. Das Glück durch schaffen ist viel stärker und größer als jenes durch natürlich verankerte anlagen wie Instinkte.

É: Epikur meinte die Götter seien geistliche Wesen, die nach seiner Vorstellung als innbegriff der Lust gelten. Die Personifizierung des höchsten Glücks seien die Götter.

A: Arès wäre nach dieser Logik kein Gott, denn wir sahen wie viel Leid und Elend die Kriege brachten, für die er mitverantwortlich ist. Er ist auch der einzige Gott, dem man erzürnt mit oder ohne über ihn zu lästern. Das Blutvergießen ist seine einzige Begierde. Jeder Krieg ist ein Sieg für ihn. Dabei hat er im Menschen auch noch Rachsucht, Groll, Eifersucht, Machthunger, Ruhmsucht, Neid und irrationales Misstrauen eingepflanzt. Somit hatte jede Generation ihren eigenen Krieg erlebt bis ihnen die Kräfte zum Kämpfen ausgingen.

É: Nicht einmal der Friede mit Sizilien ist wirklich gewiss. Während wir hoffen, dass der Friede so lange dauert wie nur möglich, wissen wir nicht einmal, ob der Tyrann seine Meinung nach der Besiegelung des Vertrags wieder geändert hatte. Willkür schafft kein Vertrauen. Wir gehen lediglich davon aus, dass die Sizilianer den nächsten Krieg nicht mehr gewinnen können nachdem ihre besten Soldaten desertierten. Sie waren von ihrem obersten Feldherren so brüskiert, dass sie ihm nicht mehr vertrauten. Timaios tat während seiner ganzen Regentschaft was er wollte ohne sich verantworten zu müssen.

A: Ô ja! Als ich ihm zum ersten mal sah, machte er mir mehr Angst als die wildesten und stärksten seiner Soldaten, denn selbst diese waren konsistenter als ihr Hegemon (Oberbefehlshaber).

(Fortsetzung folgt)

Julien Sita, 16. Juli 2021.

TEIL II

(…)

Xenokrates: Du weiß ja, dass wir dreißig natürliche Rechte haben, so die Philosophen.

Yoshua: So ist es. Diese Rechte, also Ansprüche, sind Naturgegeben und können nicht geleugnet werden.

X: Genau, diese Naturrechte sind so evident, denn ihre Prinzipien sind absolut wesentlich zum Endziel aller Menschen.

Y: Wir Menschen brauchen eben Ansprüche, die Realität werden müssen – und dafür sind Gerichte und sonstige Rechtsysteme von keiner geordneten Gesellschaft zu trennen. Nicht einmal jene Anarchisten, die eine Legislatur oder ein Ministerrat als schädlich und unnütz verurteilen, wollen Gerichte abschaffen. Da bleiben selbst in anarchistischen Utopien die Juristen, denn jeder braucht ein Experte in jeden Bereich.

X: Es waren auch zum Teil Juristen, die die Tafeln aus Bronze mit den Naturrechten verfasst haben. Etwa ein Drittel oder sogar die Hälfte dieser Naturrechte behandeln das Thema Justizsystem. Doch was schade ist, ist dass wir die Philosophen nur die Form eines gültigen Prozesses kennen, aber nicht die Gerechtigkeit an sich erkannt haben.

Y: Nur die Formalia eines gerechten Prozesses ist für dich erkennbar, aber nicht das Wesen der Gerechtigkeit?

X: Ja, leider ja!

Y: Das ist für mich ein Wiederspruch: einerseits gibst du ein essentielles Beispiel von Gerechtigkeit und andererseits weiß du nicht was Gerechtigkeit an sich bedeutet.

X: Was gerecht ist, ist von der Kultur abhängig. Was aber in jeder Kultur gleich ist, ist die menschliche Natur. Weil der Mensch ein sterbliches, von leblosen Materialien getrenntes und nicht-allwissendes Wesen ist, ist es aufgrund seiner Natur notwendigerweise so, dass niemand das Recht hat zu Morden, zu Stehlen oder die Richter zu belügen. Solch unsittliches Verhalten ist mir der Natur des Menschen nicht haltbar. Seine natürlichen Rechte sind währenddessen an seine Natur gebunden und fördern ein menschenwürdiges Leben; d.i. jenes was seiner Natur entspricht.

Y: Du sagst der Mensch habe eine Würde, aber warum?

X: Die menschliche psykhê (Geist) sieht sich selbst notwendigerweise als würdig. Sich selbst zu würdigen ist ein Privileg allen geistlichen Wesens, ob Mensch oder Gott oder sonst so ein Wesen. Je weniger geistlicher Gaben ein Tier oder eine Pflanze haben, desto weniger sehen sie sich selbst als würdig an. Wenn Tiere Lust oder Leid spüren, der Lust verlangen und Leid vermeiden wollen so haben sie auch einen gewissen Grad an Würde behauptet. Deswegen dürfen wir andere Kreaturen nur zur Mahlzeit essen, so wie jeder Fleischfresser in der Tierwelt auch seiner Natur folgt.

Y: Da werden einige nicht deiner Meinung sein.

X: Sie haben auch ihre Meinung, die in ihrer psykhê erdacht wurde, genauso wie bei mir.

Y: Kann die psykhê aber überhaupt das Gute erkennen?

X: Entweder ist es der menschliche Geist oder ein höherer Geist.

Y: Kann der menschliche Geist ein höheres überhaupt erkennen?

X: Nur bedingterweise; Wesen mit weniger psychischen Fähigkeiten erkennen auch nur teilweise die geistlichen Fähigkeiten jener die mehr haben.

Y: Nehmen wir an, wir würden in der Natur das Werk eines höheren Geistes erkennen.

X: Etwa ein Gott?

Y: Naja zumindest ein höheres Wesen.

X: Wäre der Gott nur ein Geistwesen?

Y: Viele Wesen haben Geist und Körper, vielleicht haben auch Götter materielle Körper.

X: Wäre Gott die höchste Existenz oder wäre Gott und die Existenz an sich ein und dasselbe?

Y: Wenn Natur und Gott sei ein und dasselbe sei, bedeutet das nicht etwa Pan(en)theismus?

X: Ja ganau!

(Fortsetzung folgt)

Julien Sita, 4. Dezember 2022.

Notizen: Über das Gute III

-Die Natur des Guten und die Natur des Bösen -Qualität und Quantität -Passivität und Macht -Passiv zu sein, ist gefährlich -Unglück und Schicksal -Machiavellismus als Überlebensstrategie -Ist Ehrfurcht vor dem Leben das einzige gültige Gesetz der Moral? Nein! -Seelenruhe und Ataraxie gegenüber einige Übeln üben. -Kleine Arschlöcher sind weder Gut noch absolut Böse. -V wie Vendetta vs HP Lovecraft über die Angst. -Only help One which help is realy needed or very easy. Take the middle path to often and you Risk parasitism abuse. -Actions against Ambitionnists. And also Antisocials. -Wie wird man glücklich ohne ein Ar*** zu sein?

-Das Gesetz gilt für alle. Wenn einer sich bei dieser Tatsache verletzt fühlt, dann hatte er Pesch! Leider ist es unmöglich einen diese Tatsache einer Masse beibringen, ohne, dass einer Wütend oder Traurig ist.

-Die Guten müssen sich in Zeiten der massenhaften Irrationalität, Verschwörungswirren und Populismus sich sehr davor hüten betrogen und belogen zu werden. Sie müssen nicht nur nach ihrer Natur, sondern auch mir anderen Realitäten Leben und davon ausgehen, dass es notwendige Übel für ein höheres Gut gibt. Von dem Bösen müssen die Guten lernen wie man überlebt. Vom Betrüger lernt man das Betrügen zu durchschauen.

-Die Bösen erhoffen sich ein gutes Leben durch die Umsetzung ihrer Ziele. Die Guten erhoffen sich ein gutes Leben durch die Bewahrung des Wohls aller. Jeder gute tut seine Bürgerpflicht und arbeiten zusammen um das allgemeine Wohl zu erschaffen.

-Über das Gute und Gott. Gott ist Existenz. Existenz ist Wandel. Wandel ist Aktiv. Aktiv ist Eros. Eros ist das bewegende Erstprinzip und das Grundprinzip aller Existenz. Der Wille zur Zerstörung oder Zerstörungen sind kein Teil des Eros. Die Veränderung ist nur Ende und Anfang zugleich der einen und selben Substanz, aber nicht das endgültige Ende eines Dinges. Jede Verwandlung benötigt eine Konservierung. Natur ist Eros. Eros ist auch der Wille zum Leben. Gott ist Natur. Gott ist der Titel der Natur, der ihr an dem Momenten und Orten anerkannt wird, wenn sie schön, nützlich oder gut ist. Das Nützliche und Gute entsteht durch Wandel. Alterität und das Eigene haben ein Minimum miteinander zu tun, sonst könnte das Eigene das Andere nicht erkennen.

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Propositions points for a peace plan

To avoid a new cold war, mesures have to be taken, so that peace should be secured in the 21st century. The main points of this concept I am thinking about are:

  • establish a neutral buffer zone corridor,
  • demilitarise hot spots,
  • trust in negociations,
  • cooperate honesty,
  • economic interdependance must be assured,
  • mutual disarmament must enact,
  • restructuration of global economy is needed,
  • common goals must be focussed,
  • religious and ideological peace must be promoted,
  • universal value theory must be elaborated,
  • and the balance of power should be imperative: every nuclear, regional or global power should not be too powerful, because asymetric circumstances lead to a „Thukydides Trap“.

More informations:

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Source: Peace Dove Flag | Flags International.

Exkurs: Realpolitische Kritik an der Idee des „gerechten Krieg“:

Dass die Theorie vom iustum bellum zur Rechtfertigung von Kriegen missbraucht werden kann und wird, kritisieren außer den Pazifisten auch Philosophen, Historiker und Realpolitiker. Der US-Philosoph LeRoy Walters stellte 1974 an Fallbeispielen aus Kriegen des 20. Jahrhunderts fest, dass „alle Theoretiker die Kategorien vom gerechten Krieg dazu benutzten, um zu beweisen, daß ihr eigenes Land einen gerechten Krieg führe“.[62]

Der Historiker Wolfram Wette kritisierte:[63]Mochten solche Kriegslehren ursprünglich dem menschlichen Bedürfnis nach rationaler Bewältigung des Phänomens Krieg entsprungen sein, mochten einige der Urheber solcher Lehren auch die Absicht verfolgt haben, die Häufigkeit kriegerischer Konflikte einzuschränken, so wurden sie in der Praxis jedoch schnell zu einem Hilfsmittel von Gewaltpolitik. Gelang es beispielsweise einem Herrscher, seine Kriegspolitik mit den Kriterien der theoretischen Lehre zu begründen und sie dann als gerecht hinzustellen, so wurde es ihm und den ihn unterstützenden Eliten erleichtert, den Untertanen den Kriegsdienst und damit den Einsatz des Lebens abzuverlangen. Auf diese Weise dienten die verschiedenen Lehren von gerechten und ungerechten Kriegen direkt oder indirekt den Legitimationsbedürfnissen der Politik. Sie erfüllten die Funktion von Herrschaftsmitteln. Ihre Langzeitwirkung bestand darin, dass sich im Bewusstsein der Menschen die Vorstellung zum Glaubenssatz verfestigte, dass nämlich der Krieg von Zeit zu Zeit wie eine Naturgewalt ausbreche und man ihn daher notgedrungen als ein auferlegtes Schicksal hinnehmen müsse.

Source: Gerechter Krieg – Wikipedia.

Julien Sita, July 9th 2021.

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The tripartite commonwealth

Imagine a state ruled by an national executive council of corporations‘ CEOs, but which power is limited by juges and labour unions which can controll them, have veto rights and act as checks and counterbalances.

Could this lead to an effective compromise and protect the interests of the state, the upper classes and the working classes ? If you have an opinion please write it in the commentary section, it will be appreaciated.

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Some socio-economic theories might have success in the future.

Julien Sita, july 16th 2021.

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Commentaire sur un dialogue intéressant

LES MUSULMANS DE FRANCE ENTRE INTÉGRATION POLITIQUE ET IDENTITÉ ISLAMIQUE: Entretien avec Gilles Kepel réalisé par Annick Steta

Ce qui est intéressant est l’identification des musulmans franco-algériens avec la nation française. Ils se qualifient un peu près comme de nouveaux français issue de l’empire colonial français qui a précédé la France du 21ème siècle, malgré le fait que nombre de leurs ancètres ont combattue l’empire colonial au nom de l’indépendance de l’Algérie. Ces franco-algériens ont des liens forts avec la terre de leurs ancètres, comme prouvent les fois où l’équipe de football de l’Algérie a marqué des buts. À côtés des sentiments complexes d’identification, se trouvent les idéologies polituques et/ou religieuses encore plus complexes. Les idéologies politiques incorporant les traditions sociétales affecte les salafistes. Cela montre qu’avec l’ideologie de l’extrème-droite, il y un raprochement. Les années 1990 et 2000 ont été selon Gilles Kepel gâchés, car il n’y a pas eu de politique contre la monté de l’islamisme, l’extrème-droite et de ses causes en France. Ce qui m’a confus sont les dynamismes entre (l’extrème) gauche, (l’extrème) droite, le salafisme où des idéologies se formes, s’opposent ou s’allient. À la fin du dialogue, Kepel souligne le danger d’une idéologie qui permettra d’intégrer des élément de la droite sociale, la gauche travailliste et l’islamisme, comme essaye l’idéologue d’extrème droite Alain Soral. Un autre exemple d’une telle synthèse est le comédien Dieudonné, ayant des liens avec l’extrème droite et l’islamisme. De tels idéologies ouvers pour nombre d’extrèmismes différents peut former des alliances puissantes et donc dangereuses. Un peu comme si Kepel redouterait un rassemblement des forces antisémites et antirépublicianes, qui par son unité pourrait dominer l’Etat ou devenir influent pour le plus grand nombre. Une telle force radicale unifiée des forces, hostiles aux valeurs modernes de la république française, avec un poids si considérable pourrait polariser la France et diviser l’Union européenne, ainsi que mettre en question les liens amicaux de la France envers la majorité des pays. De nos jours l’extrème droite française semble pour le pouvoir présidentiel de ne pas avoir besoin d’alliés des autres extrèmes suite au mouvement des « guillets jaunes ». La nation française doit à mon avis se réinventer pour promouvoir, par les idées, une cohésion sociale. Car comme nous a avertis Kepel en 2014 : « Cette rupture mentale et culturelle a fourni le terreau d’une radicalisation djihadiste. Ce n’est pas le cas de tous les salafistes. Mais les salafistes suivent aveuglément leur imam : si celui-ci se radicalise, la base le suivra. C’est un des éléments qui explique que la hijra (7) peut correspondre à un départ temporaire de France pour faire le djihad en Irak ou en Syrie. «* 

*[Entretien]: LES MUSULMANS DE FRANCE ENTRE INTÉGRATION POLITIQUE ET
IDENTITÉ ISLAMIQUE. Auteurs: Gilles Kepel et Annick Steta. Source: Revue des Deux Mondes , OCTOBRE-NOVEMBRE 2014, (OCTOBRE-NOVEMBRE
2014), pp. 64-74.

Julien Sita, 16 juillet 2021.

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GASTBEITRAG: Reichtum Zukunft

Der Mangel an Meritokratie oder Demokratie in einer Firma macht mir uns ernsthaft sorgen, wenn es um große Firmen geht. Denn die großen Konzerne haben heutzutage mehr Macht haben als Kaiser oder Päpste jemals hatten, wie dies der Soziologe Jean Ziegler, 2016 in einem Interview im „Handelsblatt“ sagte. Je größer eine Firma ist, desto weniger ist es möglich freie Strukturen entfalten zu lassen. Wie soll mit den übermächtigen Giganten überhaupt umgegangen werden? Das Oligopol der Superreichen kann nur durch regelmäßig neu verhandelte Kompromisse abgeschwächt werden. Eine Weltrevolution ist keine Option. Es müssen neben den Oligarchen ein Gegengewicht existieren um die Rechte der Arbeiterklasse zu schützen. Das Prekariat und die Mittelschicht sollten aufhören triviale Beschäftigungen nachzueifern und sich auf das Wesentliche richten, denn ohne Solidarität kann das System nur einige wenige Mitglieder wirklich nützen. Die große Masse muss zur mächtigen Lobby werden um ihre Interessen zu schützen.

Marcus und Marius Gracchus, 16. Juli 2021.

Das Gedankenexperiment „Die Stadt X“

Wir haben uns Gedanken gemacht wie soziale Ungleichheiten durch Unsittlichkeiten entstehen könnten.

In der (imaginären) Stadt X bilden die Altruisten bildeten die Arbeiterklasse, während die Egoisten die Herrscherklasse bilden, sowie auch die reichsten 1%. Die Herrscher profitierten von dem moderaten Wetter und die vielen natürlichen Nahrungsmittel des Landes. Dann profitierten sie von den Altruisten und bekamen sogar ihre Unterstützung um Herrscher zu werden. Bevor und nach ihrer Machtübernahme haben sie versprochen die Güter gerecht zu verteilen. Die Altruisten wurden betrogen und bekamen wenig zu essen. Die Stadt X entwickelte sich hundert Jahre später in einem sehr reichen Kern, der von einer sehr armen Hülle abgekapselt ist. Die Korruption und das Elend in den Armenviertel nahm zu, während die Vertreter der Armenviertel zu Klienten der reichen und mächtigen Patronen der Stadt wurden. Materiell gesehen hatte die egoistische Herrscherklasse alles getan um ihre Macht zu festigen; neben dem Reichtum und der Streitmacht kontrollierten sie dann auch alle „Intellektuelle“, indem sie sie auch bestochen oder eingeschüchtert oder sanktioniert hatten. Einige Ideologen aus dem Busen der Elite entwickelten ein Mythos bezüglich der sozialen Ungleichheiten und meinte es könne keine soziale Ungerechtigkeit geben, da Reichtum und Armut beide das Resultat der eigenen Tugend sei. „Jedes Individuum bekomme was er verdiene“ oder „was wirklich ist, ist auch vernünftig“ lauten die Devisen der neuen Ideologie, die retroaktiv die Interessen der Herrscher verteidigen sollte. Die Altruisten wurden altruistisch erzogen, doch ihre alten und neuen Tugendvorstellungen prallten ständig gegen die Realität ein: sie gaben den Undankbaren viel zu viel und wurden im Stich gelassen während die Herrscher sie durch schlechte Bezahlung und schlechte Arbeitsbedingungen ausbeuteten. Immer mehr Arbeiter durchschauten die Lügen ihrer Herrscher, da jede herrschende Generation weniger arbeitete als die vorherige und hinzu noch auch reicher wurde. Einige frustrierte Arbeiter versuchten sich an die Lage zu gewöhnen, aber bei jeder politischen oder wirtschaftlichen Krise mussten die Arbeiter die Fehler der Herrscher gerade biegen. Neben der Kriminalität aus Verzweiflung Emigrierten viele Beherrschte aus der Stadt. Die Macht der Herrscher schien nur durch eine Revolution gebrochen werden zu können, doch ein Umsturzversuch führte die Stadt ins Chaos. Nach diesem blutigen Aufstand kamen jedoch die alten Herrscher wieder an die Macht und wurden noch tyrannischer. Basillio ertrug das Leben in Knechtschaft nicht mehr und verlies die Stadt um eine neue zu gründen. In der neuen Stadt Y legte Basillio in der Gründungsurkunde fest, dass das allgemeine Wohl das oberste Gesetz sei und das die Stadt Y eine solidarische Bürgerschaft in Eintracht streben müsse. Seine utopische Vision schlug jedoch fehl als er von Eifersüchtigen und Gierigen verraten und ermordet wurde. Basillio war zu nett und erbarmungsvoll mit jene die keine zweite und erst recht keine dritte Chance verdienten, er vergab den Profiteuren, die nur noch mehr vom System profitierten, er vertraute falsche Freunde, er wollte ohne Vorwurf, Furcht und Strafen regieren u.s.w. . Letztlich gewannen die „verdorbenen Äpfel“ die Oberhand und verdarben ein ganzes Gemeinwesen. Nach der Bluttat gegen Basillio herrschten nun auch in der Stadt Y die Egoisten über die Altruisten.

Und was haltet ihr von diesem Gedankenexperiment ?

Marcus und Marius Gracchus, 27. Februar 2023.

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MAGISTRI MARIS: Maîtres de la Mer Noire

Deux autocraties eurasiatiques ont évolués de démocracies illibérales en regimes maintenus par les larges pouvoirs du chef de l’Etat, d’une base partisane, du contrôle de plusieurs médias et de l’oppression des opposants pacifiques aux régimes. Le terme dictature est aproprié pour décrire la forme d’Etat russe et turque.

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Vladimir Poutine et Reccep Tayyip Erdogan.

Ces chefs d’Etats, Vladimir Poutine et Reccep Tayyip Erdogan veulent former des nations puissantes avec un gouvernement fort. Poutine et Erdogan ne sont pas les alliés les plus unifiés, mais ont besoin l’un comme de l’autre. Dans leurs frontières orientales, ils se sentent forcés à coopérer pour stabiliser la région et leurs provinces. La Russie est divisé par le mécontentement de la jeunesse qui subit la corruption de l’Etat et la dépression économique. L’économie turque est également affaiblie, mais les nationalistes turques sont plus optimistes que leur président, qui est soutenu surtout par la droite nationaliste et islamiste, rétablie l’empire ottoman. Néanmoins, les cités turques, plus libérales qu’à la campagne, sont plus hostile à la politique du régime et à sa corruption.

La Russie du futur pourrait rester un système présidentiel autocratique ou être plus libéral ou peut-être même technocratique, dans le cas où elle veut garder la balance entre un parlement profondément divisé (avant Poutine) et un président autoritaire et corrompu. À mon avis, le régime présidentiel doit être limité à la formation d’un gouvernement technocratique, si les parties politiques au parlement n’ont pas de points en communs.

La Turquie s’allie aux pays européens, orientaux ou ex-sovietiques suivant leurs intérêts. Cette volatilité fait en sorte que le gouvernement perds de plus en plus d’alliés qui lui font profondément confiance. Les alliances russes et turques vont être vital pour la sécurité de l’Europe et du Moyen-Orient, ainsi que pour la rivalité entre les USA et la Chine. Si le corridor entre la Chine et l’Otan soit laissé ouvert, avec des pays ex-sovitiques et orientaux neutres, la balance des pouvoirs entre l’alliance atlantique et l’alliance chinoise et limiter l’influence de Beijing en Asie.

Les peuples slaves et turqes ont migré de l’europe de l’est et de l’asie centrale en europe du sud-est et en Anatolie. Leur culture s’est propagé et s’est adapté à certaines coutumes locales. Les peuples tükic se sont convertis à l’islam et les slaves au catholicism romain ou l’orthodoxisme issue surtout de la culture greco-hellenique. Poutine et Erdogan essaient avec une politique conservatrice religieuse de s’approcher aux russes orthodoxes ou turques musulmans sunnites. Les liens entre politique et religion peuvent faire en sorte que le président s’affirme comme se basant sur la morale de la religion. La personne du président devient donc en quelque sorte sanctifiée et ses appels à l’action devient des devoirs supposés moraux. Tandis que la politique et les institutions religieuses sont dominés par des hommes, Poutine et Erdogan ont entreprient des politiques mysogines. Les traditions patriarchales semblent défois résurgire dans certaines cultures. Ce genres de rechûtes montre que l’évolution historique n’est pas linéaire, mais plutôt une dialectique entre plusieurs éléments contradictoires ou synthétiques, comme G. W. F. Hegel le dirait.

Le turque et le slave sont des langues, d’après ce que j’ai entendu, assez porches. Le professeur en science politiqe russe Alexandre Dougine pourrait tisser des liens entre les cultures slaves, urales, caucasiennes, sibériennes, turques et persanes pour en créer un bloc intermédié et présidé par la par la Russie, ce qui est la base de son idéologie néoeurasiatique. Le but final est une révolution mondiale contre l’atlantisme, le libéralisme et la bourgeoisie. L’antipathie contre le libéralisme peut devenir un dénominateur commun de plusieurs Etats slaves et turques pour une alliance entre autocrates, mais les intérêts stratégiques dans le moyen-orient et en Afrique se contredisent trop souvent pour qu’une alliance stable puisse être forgé. Tandis que Poutine agis avec une brutalité froidement refléchie, Erdogan agit avec brutalité impulsive et chaotique. Le sentiment d’insécurité des dictatuers se manifeste selon un psychologue anglophone, dans leur actions violentes et arbitraires. Les liens politiques sont donc plutôt faible, vu que le nombre d’alliés traditionelles de la turquie diminue.

Erdogan cherche surtout à se faire des alliés dans les pays türkic et/ou musulmans, alors que son ambition de devenir leader et protecteurs des musulmans est contesté par l’Arabie-Saoudite, l’Iran et le Pakistan. Les ambitions néo-ottomanistes de la Turquie sont donc contestés par des ambitions similaires. Le nationalisme turque pourrait-il s’opposer au nationalisme iranien et déclencher une guerre pour reconquérir les provinces iraniens turcophones? La Turquie possède la deuxième armée de l’OTAN et l’Iran une armée presque aussie grande. Mais une telle annexion pourrait mettre en cause tous les frontières du Moyen-Orient formées par les accords Sykes-Picot. Une unification des Etat türkics dans le même Etat unicitaire est d’ailleurs peu problable, car les dictateurs ne vont pas se mettre d’accord qui va le diriger. Pour la même raison Gamal Abdel Nasser, Mouamar Kadhafi et d’autres autocrates arabes n’ont pas pu materialiser un grand Etat arabe unifié.

Les sociétés des arabes semblent avoir évoluer culturellement de façon différente. Tandis que la Tunesie aurait pris une évolution plus progressiste l’Algérie voisine serait plus conservatrice. Puisque les Azéris, Turques et Turkmènes vivent dans des juridictions différentes pendant des décennies, il est bien intéressant de trouver des alternances issue des évolutions différentes. Il existe un sentiment pantürkic entre les peuples et Etats türkic. Il peut en suivre une solidarité, qui protège les intérêts vitaux des individus d’Asie Centrale et de l’Anatolie ou un prétexte pour réétablire un nouvel empire turque. Un nationalisme pantürkic va sans doute entrer en rivalité avec un empire pan-chiite et le nationalisme iranien et kurde.

La Russie de sa part veut former et uniformiser le commerce et l’industrie dans l’espace entre Bruxelles et Beijing. Vont-ils pouvoir faire une économie prospère et populaire dans tous les sens du terme? Cette union pourrait servir à la Russie pour étendre son influence dans les anciennes provinces de l’empire russe. À la fin l’économie avec ses voisins devient un sujet géopolitique de plus en plus pressant.

Flag of Eurasian Economic Union
En 2015 la Russie et d’autres pays ex-soviétiques ont formés une union économique, qui a été critiquée par la ministre américaine des affaires étrangères Hillary Clinton, qui a vu dans ce projet une tentative russe de réétablire un substitut de l’ancienne Union Soviétique. L’influence économique de Russie semble s’agrandire avec l’Union Economique Eurasiatique en même temps que son influence économique.

Sources et plus d’infos sur le néo-eurasianisme:

Moscou, garant de la logique territoriale face au… – Études internationales – Érudit (erudit.org)

Alexandre Dugin : esquisse d’un eurasisme d’extrême-droite en Russie post-soviétique – Persée (persee.fr)

Identité européenne et identité russe. Débats historiques et réflexions actuelles – Persée (persee.fr)

Jeux de miroir. L’idéologie eurasiste et les allogènes de l’Empire russe – Persée (persee.fr)

Les ambiguïtés de l’idéologie eurasiste kazakhe : ouverture sur le monde russe ou fermeture nationaliste ? – Persée (persee.fr)

Politique et culture dans l’émigration russe : les débats entre l’eurasisme et ses opposants – Persée (persee.fr)

Laruelle Marlène, L’idéologie eurasiste russe ou Comment penser l’empire – Persée (persee.fr)

Laruelle Marlène, la Quête d’une identité impériale : le néo-eurasisme dans la Russie contemporaine – Persée (persee.fr)

Julien Sita, 1er Mars 2021.

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PARTEI GËLLE LÉIF: WAHLPROGRAMM FIR D’GEMENG DÉIFERDENG

Fir d’Gemengewahlen 2024 huet Partei „Gëlle Léif“ fir d’Gemeng Déiferdeng eng Rei Projeen déi sie onbedingt wëll virun 2030 erfellt hunn. D’Partei soll nei Iddien an der (Kommunal-)Politik affeieren an jonk Menschen ureegen mei politesch aktiv ze sinn.

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Dess Partei well sech als fortschrëttlech, weltoppen, inklusiv an innovativ bezeechnen, awer weder Lénks nach Riets positionéiren. Ennert aaneren gesait sie den politeschen Lénks-Riets-Spektrum als en Relikt aus der Vergangenheet un. Dess Partei ass nëmmen bedingt no dem Passé gewant; dat heescht wann den sozio-kulturellen Héritage och fir d’Zukunft tauglech ass. Am Mëttelpunkt vun ihren Wahlprogramm 2023-2029 steht Zesummeliewen, nei Technologien an Ëmweltschutz.

D’Partei huet sech dei ënnen opgelëschten Zieler gesaat an wärt iwwer d’Mesüren berooden wei dess Objektiver keiten am beschten erreecht ginn.

  1. Flächendekend „next gen“ Digitalisatioun

2. Business Center errichten

3. 100% gréing Gemeng

4. Altersheem ofschaafen

5. Aarbechtplaatzen durch këntschlech Intelligenz schaafen

6. Natur- and Kulturschutz stärken

7. Noperschaftskonflikter andämmen

Carte touristique | Ville de Differdange
D’Gemeng vun Déiferdeng ass mat mei wei 27.000 Awwuner dei drettgreisst Gemeng am Land.
Quelle: https://differdange.lu/differdange-et-vous/decouvrir-sortir/carte-touristique/ .

Grënnungskongress vun der Partei „Gëlle Léif“,

Niederkuer den 10. Juli 2021.

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Saints in Umbria

Umbria is a montagnious region in central Italy not far from Rome and home to many christian saints‘ santuaries. These are for example those of St. Francis, St. Clare, St. Benedict, St. Rita and St. Valentine. This gives Umbria a taste of mysthicism. Many pilgrims search there spiritual experiences. Beside meditation there is also much to discover about the live of these notable saints and their home region of Umbria.

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In the town of Assisi alone two prominent saints were born and raised: Saint Clare and Saint Francis.

Sources:

  1. http://www.umbriatourism.it/faith-itineraries .

2. http://www.vintagetravel.co.uk .

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